Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung

Die GKV berechnet ihre Beiträge Einkommensabhängig. Zur Beitragsberechnung wird das Einkommen herangezogen. Die Leistungen der Krankenkassen unterscheiden sich kaum. Die PKV hingegen kalkuliert in Abhängigkeit zum Risiko. Zur Beitragsermittlung wird das Eintrittsalter, Geschlecht, der Gesundheitszustand und der Leistungsumfang der von PKV zu PKV sehr unterschiedlich sein kann zu Grunde gelegt. Für das höhere Krankheitsrisiko im Alter bilden die privaten Krankenversicherungsgesellschaften Altersrückstellungen. Mit diesen Altersrückstellungen sollen die steigenden Beiträge im Alter abgefangen werden. Des Weiteren bieten die privaten Krankenversicherer einen Beitragsentlastungstarif für das Alter an, um die Beiträge mit einem dynamischen Betrag oder einem konstanten Betrag zu entlasten. Eine andere Möglichkeit den Krankenversicherungsbeitrag im Alter zu senken ist der Wechsel in einen anderen Tarif des Versicherers. Es kann durchaus möglich sein, dass das Versicherungsunternehmen einen Tarif mit vergleichbaren Leistungen aber günstigeren Beiträgen anzubieten hat. Bei einem solchen Tarifwechsel werden die bereits angesparten Altersrückstellungen mit in den neuen Tarif übernommen. Bei einem Tarifwechsel kann es nur für eventuelle Mehrleistungen zu einer erneuten Gesundheitsprüfung kommen. Eine weitere günstige Möglichkeit bietet sich mit dem Wechsel in einen Basis- oder Standardtarif. Dieser Tarif, muss von allen Versicherern, für über 55-Jährige mit einer mindestens 5-Jährigen Versicherungsdauer bei der Gesellschaft, angeboten werden. Der Tarif sieht die Minimalversorgung, wie die Leistungen in den gesetzlichen Kassen vor und der Beitrag darf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Kassen nicht übersteigen. Bei diesem Basissatz gilt zu beachten, dass die private Krankenversicherung nur den 1,7fachen Satz für Behandlungen erstatten. Es ist ratsam dies vorher mit den Ärzten abzuklären.

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Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung - Kapitel 2
In der privaten Krankenversicherung richtet sich die Beitragsberechnung nicht nach dem Einkommen. Die Höhe des Einkommens ist einzig bei Arbeitnehmern für die Versicherbarkeit interessant. Arbeitnehmer können sich nur dann privat versichern, wenn ihr Jahreseinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) übersteigt. Zur Berechnung des Beitrages werden Geschlecht, Eintrittsalter und Gesundheitszustand der zu versichernden Person herangezogen. In der privaten Krankenversicherung wird für jede Person ein risikogerecht kalkulierter Beitrag nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren berechnet.

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