gesetzlich oder privat versichert - Entscheidungskriterien

Das deutsche Krankenversicherungssystem unterscheidet zwischen den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und den privaten Krankenversicherungen (PKV). Die Mehrzahl aller Arbeitnehmer in Deutschland ist in den verschiedenen gesetzlichen Krankenkassen versichert, der Rest ist privat versichert. In der gesetzlichen Krankenkasse sind alle Arbeitnehmer pflichtversichert, deren Bruttoeinkommen unterhalb Beitragsbemessungsgrenze für die Krakenversicherung liegt. Übersteigt das Jahreseinkommen die Beitragsbemessungsgrenze kann sich der Arbeitnehmer in der GKV freiwillig versichern oder in eine PKV wechseln. Die privaten Krankenversicherungen stehen weiterhin allen, nicht pflichtversicherten Personen offen wie zum Beispiel, Studenten, Selbstständigen, Freiberuflern, Beamten. Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) ist eine Sozialversicherung, deren Beiträge nach dem sogenannten Umlageverfahren erhoben werden. Der Beitrag richtet sich nach dem Beitragssatz der jeweiligen Krankenkasse. (Versicherungsvergleich) Der Beitrag wird prozentual vom Bruttoeinkommen bis zur Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhoben. Familienmitglieder ohne eigenes Einkommen (Ehepartner, Kinder) sind dabei beitragsfrei mitversichert. Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber teilen sich die Beiträge je zur Hälfte.

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