Zahnschutz - private Krankenversicherung

Der Zahnschutz umfasst die Zahnbehandlung; Zahnersatz, Kronen und Brücken nach Kostenstaffel, (meistens nach Jahren und Höchstbeträgen) Kieferregulierung.

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(Alle Angaben ohne Gewähr!)

Krankenversicherungen

Der Zahn-Tarif übernimmt die Kosten für Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kiefer-Orthopädie (z.B. Zahnspange). Sie können wählen, wie hoch die Erstattungen für diesen Bereich sein sollen. Es gibt Tarife die für Zahnersatz nur 50% erstatten, andere erstatten bis zu 100%.

Ich bin als Sohn und Student bei meinen Eltern mitversichert in einer privaten Krankenkasse. Insofern kann ich nur sagen, daß das für mich bisher wirklich nur Vorteile hatte, da ich zum einen immer sämtliche Medikamente vom Arzt verschrieben bekam, die man sich nur denken kann (wenn man bspw. einen Schnupfen hat) und zum anderen gibt es halt auch einfach einige Ärzte, die nur Privatpatienten annehmen - weiterer Vorteil.
Die einzig wirklichen Nachteile sehe ich in der andauernden Vorauszahlung für Medikamente etc. und das Warten, daß man das Geld wiederbekommt. Dafür bekommt man es aber auch wieder! Der zweite Nachteil ist selbstverständlich, daß eine Privatversicherung sehr teuer ist und sie sich im Beruf wohl nicht jeder leisten kann.
Ich bin mich auch gerade am informieren und überlegen wie ich mich versichern werden, da ich mein Studium dieses Jahr noch abschließen werde.
Daher nun noch kurz zu den Inhalten einer privaten Krankenversicherung:

Sie besteht zumeist aus verschiedenen Bausteinen - wie dem Ambulanten Schutz, Zahnschutz, Stationären Schutz, der Pflegeversicherung und der Beitragsentlastung im Rentenalter.
Genauer:

Ambulanter Schutz: Der ambulante Tarif erstattet Arztbesuche, Kosten für Medikamente, Heilmittel (z.B. Massagen, Fango) und Hilfsmittel (wie z.B. Brille oder Hörgerät).

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Zahnschutz: Ein Zahn-Tarif übernimmt alle Kosten für Zahnbehandlungen, Zahnersatz und Kiefer-Orthopädie (z.B. eine Zahnspange für Ihr Kind). Man kann bei Zahnersatz nur 50% Erstattung vereinbaren, oder bis zu 100%. Üblich sind 75%.

Stationärer Schutz: Der stationäre Tarif erstattet alle Kosten, die durch ärztliche Behandlung, Unterkunft und Pflege im Krankenhaus entstehen. Man kann vorher entscheiden, ob die Unterbringung auf der Privatstation im Ein- oder Zwei-Bett-Zimmer mit Chefarztbehandlung bevorzugt wird, oder ob das Mehr-Bett-Zimmer mit Behandlung durch den Stationsarzt ausreicht.

Pflegeversicherung: Seit dem .01.1995 ist die Pflegeversicherung gesetzlich vorgeschriebenen. Als Arbeitnehmer erhält man einen Arbeitgeberzuschuß von bis zu 50% des Beitrages, aber maximal ca. DM 450,- (230 Euro) (nach gesetzlicher Höchstgrenze § 257/SGB V). Bei der Höhe des Arbeitgeberzuschusses gibt es jedoch regionale Unterschiede.

Beitragsentlastung im Rentenalter: Mit Inkrafttreten des Gesundheitsreformgesetzes 2000 ist dieser Bestandteil gesetzlich vorgeschrieben. Jeder, der ab dem 01.01.2001 eine private Krankenversicherung abschließt, muß einen Beitragszuschlag von 10% auf bestimmte Tarife bezahlen. Dieser Mehrbeitrag wird während Ihres Arbeitslebens mit ca. 7% verzinslicht angespart.

Weiterhin können selbstverständlich im Allgemeinen auch noch Zusatzbausteine hinzugefügt werde wie:

Tagegeld bei Verdienstausfall: Wer länger arbeitsunfähig ist, muss mit Einkommensverlusten rechnen. Hier kann man mit einer Kranken-Tagegeldversicherung vorsorgen.

Krankenhaus-Tagegeld: Krankenhausaufenthalte sind relativ selten und dauern meist auch nur ein paar Tage. Ein Krankenhaus-Tagegeld ist deshalb eigentlich nicht unbedingt notwenig.

Kurtarife: Kuren werden von den Rentenversicherungsträgern (LVA, Bfa, o. Knappschaft) bezahlt. Wer aber nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ist (Selbständige und Freiberufler), kann Kurleistungen extra versichern.

Pflege-Zusatzversicherung: Wenn einem die Leistungen der gesetzlich vorgeschriebenen Pflegeversicherung nicht reichen, kann man sich zusätzlich absichern. Fast jede Gesellschaft bietet hierfür entsprechende Tarife an.

Entlastungs-Tarife: Viele Krankenversicherer bieten Tarife an, die den Beitrag im Alter um einen festen Betrag oder einen bestimmten Prozentsatz senken. Wenn überhaupt, sind diese nur für Angestellte interessant, denn der Arbeitgeber bezuschußt auch hier 50% der Beiträge. Nachteil: Sollten man später einmal die Gesellschaft wechseln oder wieder in gesetzliche Krankenversic herung zurückkehren, verliert man alle Ansprüche hieraus.

Jetzt noch kurz wonach sich die Tarife richten:

Die Beiträge der privaten Krankenversicherungen sind sehr unterschiedlich und richten sich nach:

- dem Leistungspaket, daß Sie sich selbst zusammenstellen
- dem Eintrittsalter (je jünger, desto niedriger der Beitrag)
- dem Geschlecht (Frauen zahlen mehr als Männer)
- dem Gesundheitszustand

Das Einkommen spielt dabei überhaupt keine Rolle! Kinder und nicht berufstätige Ehepartner müssen dagegen einzeln
versichert werden. Deshalb ist der private Schutz für Familien teurer.

Wer in eine private Krankenversicherung wechselt kommt auch in die
private Pflegeversicherung, muss also auch hier den Ehepartner
einzeln versichern. Kinder sind in der Pflegeversicherung aber beitragsfrei.

So, das war mein Beitrag zum Thema Private Krankenversicherung! Ich hoffe ich konnte hier ein bißchen weiterhelfen.